Kündigungsschutzklage des Leiters der Abteilung Recht gegen die HSH Nordbank AG abgewiesen …

Das Arbeitsgericht Hamburg hat am 19. Oktober 2011 die Klage des Leiters der Abteilung Recht und Group Compliance, mit der dieser sich gegen die fristgemäße Kündigung seines Arbeitsverhältnisses durch die HSH Nordbank AG zum 30. September 2011 zur Wehr gesetzt hat, abgewiesen.

Nach Auffassung des Gerichts sind die gegen den Kläger erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit der Beauftragung der Unternehmensberatung Prevent AG für das Projekt „Shisha“ berechtigt. Der Kläger hat u. a. dadurch gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten verstoßen, dass er Erfolgshonorare in siebenstelliger Höhe an die Prevent-AG freigegeben hat, ohne die Voraussetzungen für die Freigabe zu prüfen.

Aufgrund dieser Pflichtverletzungen ist der HSH Nordbank AG die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses mit dem Kläger über den 30. September 2011 hinaus nicht zumutbar. Dies gilt insbesondere wegen der herausgehobenen Position, die der Kläger im Unternehmen bekleidet hat.

Gegen diese Entscheidung des Arbeitsgerichts Hamburg kann der Kläger Berufung zum Landesarbeitsgericht Hamburg einlegen.

[Quelle: Pressemitteilung des Justizportals Hamburg vom 19.10.2011]

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