Tag: Diskriminierung

Diskriminierung wegen der Religionszugehörigkeit durch ein Werk der evangelischen Kirche…

Eine Stellenausschreibung des Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland mit dem Wortlaut „Die Mitgliedschaft in einer evangelischen oder der ACK angehörenden Kirche und die Identifikation mit dem diakonischen Auftrag setzen wir voraus.“ kann eine diskriminierende Benachteiligung wegen der Religion eines abgelehnten Bewerbers mit einer anderen Konfession darstellen.

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Eine geschlechtsspezifische Stellenanzeige kann unter Umständen gerechtfertigt sein und keinen Entschädigungsanspruch nach dem AGG auslösen…

Das Landesarbeitsgericht Köln hat eine Entschädigungsklage aufgrund einer vermeintlichen diskriminierenden Stellenanzeige abgewiesen. Ein Autohaus hatte auf seiner Homepage mit der Anzeige „Frauen an die Macht“ eine weibliche Mitarbeiterin gesucht. Hierdurch fühlte sich ein männlicher Bewerber aufgrund seines Geschlechts diskriminiert und verklagte das Autohaus auf eine Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

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AG München weist Klage eines AGG-Hoppers auf Entschädigung trotz diskriminierender Stellenanzeige zurück…

Das Amtsgericht München hat mit Urteil vom 24.11.2016 eine Klage auf Zahlung einer Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wegen einer Diskriminierung aufgrund einer geschlechterbezogenen Stellenanzeige abgwiesen.

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Benachteiligung wegen der Weltanschauung…

Wird ein Arbeitnehmer wegen seiner Weltanschauung oder wegen bei ihm vermuteter Weltanschauung benachteiligt, kann dies Entschädigungs- und Schadensersatzansprüche nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) auslösen. Voraussetzung in beiden Fällen ist, dass Indizien vorgetragen und bewiesen werden, die auf die Benachteiligung wegen einer (vermuteten) Weltanschauung hindeuten. Persönliche Einstellungen, Sympathien oder Haltungen sind keine „Weltanschauung“.

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Schwerbehinderung – Benachteiligung im Bewerbungsverfahren…

Ein Beschäftigter, der eine Entschädigung nach § 15 Abs. 2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beansprucht, weil er sich wegen eines durch das AGG geschützten Merkmals benachteiligt sieht, muss Indizien dafür vortragen, dass seine weniger günstige Behandlung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes erfolgt oder dies zumindest zu vermuten ist.

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