Tag: Videoüberwachung

Bundesarbeitsgericht entscheidet über die Auswertung von Videoaufzeichnung aus einer offenen Videoüberwachung im Arbeitsverhältnis…

Das Bundearbeitsgericht hat am 23.08.2018 entschieden, dass Videoaufzeichnungen aus rechtmäßigen offenen Videoüberwachungen im Arbeitsverhältnis nicht umgehend ausgewertet werden müssen. Vielmehr dürfe der Arbeitgeber mit der Auswertung des Videomaterials solange warten, bis er dafür einen berechtigten Anlass sieht. Die Verarbeitung und Nutzung der einschlägigen Bildsequenzen sei dann sowohl nach altem Datenschutzrecht als auch nach der Datenschutz-Grundverordnung

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Veröffentlichung von Videoaufnahmen eines Arbeitnehmers – Einwilligungserfordernis…

Nach § 22 KUG dürfen Bildnisse von Arbeitnehmern nur mit ihrer Einwilligung veröffentlicht werden. Diese muss schriftlich erfolgen. Eine ohne Einschränkung erteilte Einwilligung des Arbeitnehmers erlischt nicht automatisch mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Sie kann aber widerrufen werden, wenn dafür ein plausibler Grund angegeben wird.

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Kündigung wegen Entwendung von Zigarettenpackungen – Verdeckte Videoüberwachung…

Entwendet eine Verkäuferin Zigarettenpackungen aus dem Warenbestand des Arbeitgebers, kann dies auch nach längerer – im Streitfall zehnjähriger – Betriebszugehörigkeit eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen. Führte eine verdeckte Videoüberwachung zur Überführung der Täterin, kann das auf diese Weise gewonnene Beweismaterial im Bestreitensfall prozessual allerdings nicht ohne Weiteres verwertet werden.

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